Schwindel effektiv behandeln


Krankengymnastik bei Schwindel
Schwindel effektiv behandeln

Die Ursachen von Schwindel sind sehr unterschiedlich, die Therapien ebenso. Der sogenannte Lagerungsschwindel lässt sich gut mit einer speziellen Art von Krankengymnastik bekämpfen, berichtet das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH).

Schwindelursache abklären lassen

Bei Schwindel handelt es sich um eine Gleichgewichtsstörung, bei welcher der Betroffene das Gefühl hat, die Umgebung würde sich bewegen. „Unter normalen Umständen berechnet das Gehirn wie wir selbst in Bezug auf unsere Umgebung gehen, sitzen, stehen oder liegen. Es verankert uns also in der Welt“, erklärt Joern Pomper vom HIH. Gelingt dem Gehirn dies nicht, wird uns schwindlig. Die Ursachen für die überraschend auftretenden Anfälle sind vielfältig. Nur in seltenen Fällen steckt eine schlimmere Erkrankung dahinter.

Bei häufig auftretendem Schwindel sollte ein Arzt mögliche Ursachen abklären. In einem ausführlichen Gespräch sucht er den Grund, der den Schwindel auslöst. Dadurch kann er schlimmere Ursachen wie einen Tumor, Multiple Sklerose oder einen Schlaganfall ausschließen. Ist der Grund für den Schwindel gefunden, kann der Arzt daraufhin die richtige Therapie verordnen.

Lagerungsschwindel abtrainieren

Bei Lagerungsschwindel kommt es beim Hinlegen, beim Drehen des Kopfes, beim Hoch- oder Runterschauen zu kurzen Drehschwindelattacken, die selten länger als 30 Sekunden dauern. Dagegen hilft eine spezielle Art von Krankengymnastik. Denn anders als viele Patienten intuitiv meinen, ist beim Lagerungsschwindel nicht das Vermeiden der auslösenden Kopf- und Körperpositionen sinnvoll, sondern das Durchführen spezieller Übungen, die den Körper an die Bewegungsabläufe und Lagerungen gewöhnen.

Die Krankengymnastik nimmt den Betroffenen auch die Angst, durch bestimmte Kopf- oder Körperpositionen einen Schwindel auszulösen. Die Schwindelattacken nehmen dadurch ab und der Patient kann sich wieder freier bewegen, ohne die Furcht vor einer erneuten Attacke.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de