Der erste Zahnarztbesuch


Angst vorm Zahnarzt vorbeugen
Der erste Zahnarztbesuch

Die Angst vorm Zahnarzt ist weit verbreitet – bei Erwachsenen wie bei Kindern. Oft entsteht die Furcht in der frühen Kindheit. Hat sich erst einmal ein Unbehagen gegenüber dem Zahnarzt aufgebaut, besteht es meist dauerhaft. Umso wichtiger ist es, Kindern vor dem ersten Zahnarztbesuch eine positive Einstellung zu vermitteln.

Behandlung erst beim zweiten Besuch

Der erste Besuch beim Zahnarzt empfiehlt sich nach dem Milchzahndurchbruch. Von da ab sind zwei Kontrollbesuche pro Jahr sinnvoll. „Um dem Nachwuchs die Ängste zu nehmen, sollten Erziehungsberechtigte einen Kinderzahnarzt aufsuchen und zudem darauf achten, dass freundliches Personal auf die speziellen Bedürfnisse der Kleinen eingeht“, rät die Kinderzahnärztin Dr. med. dent. Yvonne Knyhala.

Beim ersten Besuch in der Praxis erfolgt am besten noch keine Behandlung, außer es bestehen bereits Schmerzen. Im Idealfall geht der Behandlung ein Kennlernbesuch voraus. Bei diesem erklärt der Arzt dem Kind das Vorgehen bei einem Zahnarztbesuch in kindgerechten Worten und probiert anschließend gemeinsam mit dem Kind die Instrumente spielerisch aus. So empfindet das Kind bei seiner ersten Behandlung keine Befremdung.

Was Eltern tun können

Die Expertin rät zu einem normalen, aber einfühlsamen Umgang mit dem Zahnarztbesuch. Eltern sollten Aussagen meiden wie „Wenn du zu viel Süßes isst, musst du zum Zahnarzt“ oder „Wenn du die Zähne nicht putzt, schimpft der Zahnarzt“. Denn diese fördern eine negative Einstellung gegenüber dem Zahnarzt beim Kind. „Hinzu kommen von Eltern gut gemeinte Aussagen wie ‚Es tut bestimmt nicht weh!’ oder ‚Du musst keine Angst haben!’, die bei Kindern oft Unbehagen auslösen, da nur die Warnsignale Angst und Schmerz das Unterbewusstsein erreichen“, erklärt Dr. Knyhala.

Möchten Eltern ihren Nachwuchs auf den Zahnarztbesuch vorbereiten, können sie das Kind zu einer eigenen Kontrolluntersuchung mitnehmen – vorausgesetzt die Eltern haben selber keine Angst. Zusätzlich vermitteln Bilderbücher, Serien oder Hörspiele, die das Thema Zahnarzt kindgerecht behandeln, Kindern eine positive Einstellung gegenüber dem Zahnarztbesuch.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Vitamin-A-Mangel vorbeugen
Mutter und Kind mit frisch geernteter Karotte. Bei aller Begeisterung für Veganismus dürfen gerade bei Kindern die Vitamine nicht vergessen werden.

Für Schwangere und Veganer*innen

Wer regelmäßig Milchprodukte, Eier und Fleisch isst, braucht sich um seinen Vitamin-A-Haushalt keine Gedanken zu machen. Doch wie sieht das bei veganer Ernährung aus? Und was müssen Schwangere beachten?   mehr

Blut spenden hilft allen

Frau sitzt in einem Sessel und spendet Blut.

Mangelware Blut

Ob bei einer Operation, bei Geburtskomplikationen oder einem schweren Unfall -Bluttransfusionen können Leben retten. Damit genügend davon zur Verfügung steht, müssen Gesunde Blut spenden. Doch wer ist dafür geeignet, und was muss man darüber wissen?   mehr

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de