Krankes Gehör: Was dahinter steckt


Hörstörungen rasch behandeln lassen
Krankes Gehör: Was dahinter steckt

Hörprobleme sind keine Frage des Alters. Schon Kleinkinder leiden manchmal darunter. Egal in welchem Lebensalter eine Hörstörung auftritt: In jedem Fall sollte ein HNO-Arzt die Ursache herausfinden. Darauf weist der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte hin.

Wenn die Kleinen schlecht hören

Bei Kleinkindern löst oft Flüssigkeit, die sich hinter dem Trommelfell angesammelt hat, eine Hörstörung aus. Diese Flüssigkeit verhindert, dass akustische Information ins Innenohr gelangt. „Besteht dieser Zustand über eine längere Zeit, verzögert sich möglicherweise die Sprachentwicklung“, warnt Dr. Jan Löhler vom HNO-Berufsverband. „Bemerken Eltern oder Betreuende bei Kindern eine Hörstörung oder klagen diese selbst über Hörprobleme, ist in jedem Fall ein Besuch beim HNO‐Arzt erforderlich.“
Dabei kommen ein so genanntes Ohrmikroskop und spezielle Hörtests für Kinder zum Einsatz. Fachärztliche Hörtests liefern ein schnelles und sicheres Ergebnis. So kann der HNO-Arzt eine genaue Diagnose stellen und herausfinden, ob sich eine gefährliche Infektion hinter den Hörproblemen verbirgt, zum Beispiel eine Mittelohrentzündung.

Mögliches Zeichen für Krankheit

Die Ursachen von Hörproblemen im Erwachsenenalter sind vielfältig: Hinter akuten einseitigen Hörstörungen steckt oft ein Hörsturz. Treten sie dagegen mit Schmerzen auf, ist eine Entzündung im Ohrbereich die wahrscheinliche Ursache. Daneben führen manchmal Ohrenschmalz, chronische Eiterungen oder Tumoren zu Hörproblemen.

Von Hörtests aus dem Internet oder von nichtärztlichen Anbietern rät der Berufsverband der HNO-Ärzte ab: Diese verfolgen meist wirtschaftliche Interessen. Schwerhörigkeit sei ein Krankheitssymptom, das eine sachgerechte Diagnose erfordert.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de