Urlaub für den Rücken


Beschwerdefrei durch die Ferienzeit
Urlaub für den Rücken

Weiche Hotelmatratzen und harte Sonnenliegen: Sie sind nicht gerade erholsam für unseren Rücken. Vor allem Menschen mit einem empfindlichen Rücken reagieren auf fremde Schlafplätze oft mit Beschwerden. Mit einigen Tipps kommen sie schmerzfrei durch die Urlaubszeit.

Dos und Don’ts beim Liegen

Nicht immer ist Liegen entspannend und erholsam: Manchmal sind nach dem Faulenzen am Strand oder am Pool Rückenschmerzen die Folge. „Zur optimalen Entspannung hilft ein flaches Kissen unter Knien und Nacken“, erklärt Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga. Auch rückenschonendes Aufstehen will gelernt sein. Am besten stehen Sie aus der Seitenlage auf, so schützen Sie ihre Wirbelsäule. Weniger empfehlenswert ist die Liegeposition auf dem Bauch. Hierbei bildet die Lendenwirbelsäule ein Hohlkreuz und die Halswirbelsäule gerät in eine ungesunde Seitendrehung.

Beim Camping kühlen Boden vermeiden

Vor allem Campingurlaub beansprucht den Rücken, denn der kalte Boden im Zelt tut ihm gar nicht gut. „Rückenempfindliche Menschen sollten sich daher schon vor Reisebeginn Gedanken über einen geeigneten Schlafplatz machen“, empfiehlt der Orthopäde. Wer einen längeren Aufenthalt plant, für den sind spezielle Zeltliegen eine rückenfreundliche Alternative. Sie bietet ausreichend Abstand vom kühlen Boden und verfügt über verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, so dass jeder seine für ihn am bequemsten Liegeposition findet.

Sport im Urlaub freut den Rücken

Bewegen Sie sich im Urlaub ausreichend, denn körperliche Aktivität beugt Rückenschmerzen optimal vor. Rückenschwimmen, Tauchen oder Aquafitness sind besonders rückenkräftigende Sportarten. Tennis oder Federball stauchen dagegen das Rückgrat durch die Stopp- und Drehbewegungen und kommen für Rückenempfindliche daher weniger in Frage.

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