Diabetes: Obst versüßt die Haut


Fruchtzucker kann Blutwert verfälschen
Diabetes: Obst versüßt die Haut

Diabetes-Patienten, die Obst oder Früchte gegessen haben, sollten vor der Blutzuckermessung unbedingt ihre Hände gründlich waschen. Denn bleibt Fruchtzucker auf der Haut zurück, kann dieser die Zuckerwerte stark verfälschen, wie japanische Forscher berichten.

Vor Blutzuckermessung Hände waschen

Forscher der Juntendo Universität in Tokyo weisen alle Diabetiker darauf hin, vor dem Blutzuckermessen ihre Hände gründlich zu reinigen. Dies gilt besonders, wenn die Diabetes-Kranken zuckerhaltige Lebensmittel verzehrt haben. So bleiben etwa nach dem Verzehr von Früchten und Obst teils erhebliche Mengen an Fruchtzucker auf der Haut zurück.

Die Forscher untersuchten 123 Menschen mit Diabetes. Alle Studienteilnehmer fassten Früchte an. Ein Teil wusch sich anschließend gründlich die Hände, der andere Teil nicht. Anschließend führten allen Studienteilnehmer eine Blutzuckermessung durch. Die Teilnehmer wiederholten den Test mehrmals in unterschiedlichen Zeitabständen und mit verschiedenen Messgeräten.

Bei 88 Prozent der Teilehmer, die sich nicht die Hände gewaschen hatten, ergaben die Messungen fälschlicherweise zu hohe Werte an Glukose im Blut.    

Zweiter Bluttropfen verlässlich   

Die Spezialisten empfehlen daher allen Diabetes-Patienten ihre Hände vor dem Messen gründlich zu waschen, mindestens aber den Finger zu reinigen, der beim Messen zum Einsatz kommt.

Ist die Möglichkeit zum Händewaschen nicht gegeben, sollte man grundsätzlich den ersten Tropfen abwischen und einen zweiten Bluttropfen auswerten. Denn in der Studie lieferte der zweite Bluttropfen auch bei verunreinigten Händen verlässliche Werte.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Reisen mit der Anti-Baby-Pille
Ein Pärchen sitzt bei Sonnenuntergang am Strand und küsst sich.

Tipps für den Urlaub

Eine größere Reise bringt einige Herausforderungen mit sich. Neben dem Packen und der Anfahrtsplanung sollte dabei auch die Verhütungsplanung mit der Anti-Baby-Pille nicht vergessen werden.   mehr

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Nicht jedes Medikament ist sicher
Nicht jedes Medikament ist sicher

Arzneimittelkauf im Urlaub

Medikamente im Urlaub spontan vor Ort kaufen? Das kann in manchen Ländern riskant sein. Gesundheitsexpert*innen warnen vor gefälschten oder minderwertigen Arzneimitteln und geben Tipps, wie sich Reisende vor gesundheitlichen Folgen schützen können.   mehr

Slushies können Kindern schaden
Slushies können Kindern schaden

Nicht zu viel davon genießen!

Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstseinsstörungen auslösen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im August

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de