Curry bringt die Abwehr in Schwung


Verzehr schützt vor Magen-Darm-Infekt
Curry bringt die Abwehr in Schwung

Curry macht Krankheitserregern den Garaus. Sein Farbstoff Curcumin aktiviert das Immunsystem und schützt bei regelmäßigem Verzehr vor Infekten im Magen und Darm. Dies ergab eine Studie US-amerikanischer Forscher.

Eiweiß als Bakterienschreck

Eigentlich wollten die Wissenschaftler der Frage nachgehen, wie Omega-3-Fettsäuren auf das Immunsystem des Körpers wirken. Auf diese Frage fanden sie bei ihren Experimenten keine Antwort – dafür aber auf eine andere: Stärkt Curry das Immunsystem? Ja, so die Antwort der Forscher.

Während ihrer Laborversuche mit verschiedenen Substanzen und Eiweißen, die für die menschliche Immunabwehr wichtig sind, machten die Forscher eine Entdeckung. Der Wirkstoff Curcumin aktiviert im Körper sogenannte Cathelicidine. Das sind Eiweiße, die dem Immunsystem auf die Sprünge helfen. Mit ihrer Hilfe tötet unser Körper Bakterien, Pilze und Viren ab.

Curcumin bremst Erreger aus

In Curry steckt viel Curcumin. Über die Nahrung aufgenommen, gelangt es in den Magen- und Darmtrakt. Seine antibakterielle Wirkung verbessert nach dem Verzehr eine Zeit lang das Abwehrsystem des Verdauungstrakts. Wer einen langfristigen Schutz möchte, muss Curry allerdings regelmäßig zu sich nehmen.

Eine vergleichbare Wirkung wie Curcumin hat Vitamin D, das Zellen in unserer Haut unter Sonneneinwirkung produzieren. Im Winter ist Vitamin D oft Mangelware, da es nur in wenigen Nahrungsmitteln enthalten ist. Hier könnte Curcumin möglicherweise als Ersatz dienen und den Körper von innen heraus aufpäppeln. Weitere Studien sollen dies klären.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de