E-Mail-Stopp senkt Herzfrequenz


Weniger E-Mails, weniger Stress
E-Mail-Stopp senkt Herzfrequenz

E-Mails im Büro können nicht nur von der eigentlichen Arbeit abhalten. Die tägliche E-Mail-Flut erhöht auch den Stresspegel und beschleunigt die Herzfrequenz, wie US-amerikanische Forscher in einer Studie herausfanden. 

Rumklicken stresst

Forscher der Universität von Kalifornien schlossen 13 Büroangestellte an Herzfrequenzmesser an und maßen während der Arbeitszeit den Herzrhythmus der Studienteilnehmer. Gut die Hälfte der Teilnehmer konnten während der Arbeit ihre E-Mails lesen, bei den übrigen Studienteilnehmern war der E-Mail-Zugang deaktiviert. Ein spezieller Sensor ermittelte, wie oft die Studienteilnehmer ihr Arbeitsfenster am Computer wechselten.

Die Teilnehmer mit E-Mail-Zugang wechselten pro Stunde durchschnittlich 37-mal das Arbeitsfenster. Die Büroangestellten ohne E-Mail-Zugang sprangen höchstens 18-mal pro Stunde zu einem anderen Arbeitsfenster. Das Messen der Herzfrequenz ergab, dass das häufige Hin-und-Her-Klicken die Herzfrequenz der Büroangestellten mit E-Mail-Zugang ansteigen ließ. Sie standen stärker unter Stress als ihre Kollegen.

Nicht ablenken lassen

Frühere Studien zeigten bereits, dass Angestellte effektiver arbeiten, wenn sie keinen Zugang zum E-Mail-Fach haben, da ein Ablenkungsfaktor wegfällt. Die Anforderungen des modernen Berufslebens ermöglichen das Sperren des E-Mail-Verkehrs jedoch nur bedingt. Es gilt mehr denn je: Angestellte müssen permanent erreichbar sein. Ein möglicher Kompromiss wäre ein kontrollierter E-Mail-Zugang, bei dem die E-Mails beispielsweise nur jeweils zur vollen Stunden abrufbar sind.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de