Die Geheimnisse des guten Schlafes


Entspannt ins Reich der Träume
Die Geheimnisse des guten Schlafes

Wer abends nur schwer einschläft, geht oft mit einem mulmigen Gefühl und der bangen Frage zu Bett: „Wird es heute mit dem Einschlafen klappen?“ Derart angespannt, fällt es Betroffenen dann noch schwerer, rasch Schlaf zu finden. Deshalb ist es wichtig, schon vor dem Zubettgehen ruhig zu werden, am besten den ganzen Tag über Ruhe und Gelassenheit zu bewahren.

Tagsüber unter Strom

Kein Wunder, dass man im heutigen Alltag mitunter nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Allein die Zahl der SMS, die jährlich in Deutschland verschickt werden, macht schwindelig: 40 Milliarden. Hinzu kommen jährlich 150 Milliarden Minuten am Telefon. Dabei ist „Dauerkommunikation“ aber nur einer von vielen Gründen dafür, dass viele Menschen permanent unter Strom stehen. Experten schätzen, dass in Deutschland jeder Vierte unter Schlafstörungen ohne organische Ursachen leidet. Wie aber lässt sich das Nervenkostüm so stärken, dass Gelassenheit und erholsame Nachtruhe wieder Normalität werden?

Feste Rituale pflegen

Wichtig ist es, dem täglichen Leben eine neue Struktur zu geben – etwa in Form von abendlichen Ritualen zur Einstimmung auf die Nachtruhe: Eine Tasse Tee, leise Musik sowie sanfte Meditations- oder Atemübungen. Auch Saunabesuche, Aromabäder oder ein Abendspaziergang können beim Relaxen helfen. Nicht zu empfehlen: abendliches „Action-Programm“ wie Ausdauersport, Horrorfilme oder anspruchsvolle Denksportaufgaben.

Für Menschen mit Einschlafproblemen empfiehlt es sich besonders, immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen. So stellt sich der Körper auf einen festen Rhythmus ein und man wird nach einiger Zeit von allein zur gewohnten Zeit schläfrig. Allerdings sollte man nur zu Bett gehen, wenn man müde ist. Bücher, Fernsehapparat und Computer bleiben dem Schlafbereich besser fern.

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