Den Appetit optisch täuschen


Kontraste verkleinern Essportionen
Den Appetit optisch täuschen

Je größer der Teller, desto größer die Portion, die man sich auflädt. Man nimmt so beim Essen oft mehr Kalorien zu sich, als der Körper braucht. Wählt man stattdessen kleineres Geschirr oder Teller, die sich vom Essen farblich abheben, fallen die Portionen automatisch bescheidener aus. Das fanden US-amerikanische Wissenschaftler heraus.

Kleinere Teller – mehr Essen?

In der Studie bekamen die 225 teilnehmenden Studenten die Aufgabe, sich Tomatensuppe in sieben verschiedene Suppenteller zu füllen. Sie hatten die Wahl zwischen drei kleinen und drei großen Tellern sowie ein normalgroßen Teller. Wie erwartet, füllten die Teilnehmer eine wesentlich größere Portion Suppe in die großen Teller, als in die kleinen. Schon frühere Experimente hatten gezeigt, dass sich Menschen mehr Essen aufladen, wenn die Teller sehr groß sind. Meistens übersteigt diese Portion den tatsächlichen Bedarf.

Das Studienergebnis bestätigt die so genannte Delboeuf-Täuschung, die nach einem Schweizer Psychologen benannt ist: Ein Kreis erscheint kleiner, wenn ein äußerer Kreis ihn weit umrundet. Ist dieser äußere Kreis kleiner, wirkt der innere Kreis dagegen größer. So auch beim Essen: Auf einem kleinen Teller wirken die Essportionen größer, als auf einem großen Teller. 

Auch Farben bestimmen die Portionsgröße

In einem weiteren Experiment fanden die Forscher heraus, dass auch Farben stark auf das Essverhalten wirken. Die Probanden sollten sich Pasta mit roter oder weißer Soße auf einem roten oder weißen Teller servieren. Die Teller waren gleich groß. Das Ergebnis: Der Farbkontrast zwischen Weiß und Rot wirkte auf die Portionsgröße. Die Teilnehmer nahmen sich etwa 21 Prozent weniger Essen, wenn es eine ähnliche Farbe hatte wie der Teller.

Wer abnehmen will, sollte daher kleinere Teller nehmen oder Geschirr, das mit der Farbe des Essens kontrastiert.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?
Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?

Oft nur kurzfristige Linderung

Ob Akupunktur, Massagen oder Bewegung - es gibt viele Strategien, die Rückenschmerzen lindern. Aber leider halten viele Effekte scheinbar nur kurzfristig an.   mehr

Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI
Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI

Entwarnung beim Magenschutz

Lange galt die Sorge, dass eine dauerhafte Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Magenkrebs erhöhen könnte. Eine große aktuelle Studie gibt nun Entwarnung.   mehr

Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm
Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm

Gefährliche Keimschleuder

Ein Küchenschwamm kann sauber aussehen und trotzdem Millionen Bakterien beherbergen. Damit über die Arbeitsflächen keine Krankheitserreger auf Speisen übertragen werden, sollte man ein paar Hygieneregeln beachten.   mehr

Reisen mit der Anti-Baby-Pille
Ein Pärchen sitzt bei Sonnenuntergang am Strand und küsst sich.

Tipps für den Urlaub

Eine größere Reise bringt einige Herausforderungen mit sich. Neben dem Packen und der Anfahrtsplanung sollte dabei auch die Verhütungsplanung mit der Anti-Baby-Pille nicht vergessen werden.   mehr

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im August

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de