Allergisches Asthma:


Gerüstet für die Gartensaison
Allergisches Asthma:
iStockphoto
Sich im Garten aufhalten trotz Asthma? Kein Problem, wenn Allergiker die richtigen Blumen pflanzen. Mohn gehört nicht dazu.

Gartensaison ist Pollensaison. Doch auch Patienten mit allergischem Asthma können den eigenen Garten genießen: indem sie für mehr Weiblichkeit und Bienen im Garten sorgen, Sonnenblumen statt Pfingstrosen pflanzen und den Wetterbericht verfolgen.

Schatz, kannst du den Rasen mähen?

An windigen, heißen und trockenen Tagen sind viele Pollen in der Luft. Deshalb ist es sinnvoll, dass Patienten mit Asthma die Gartenarbeit auf feuchte und kühle Tage verschieben. Häufiges Wässern des Gartens dämmt den Pollenflug zusätzlich ein. Viele Asthmatiker reagieren allergisch auf Gräserpollen. Regelmäßiges Rasenmähen verhindert, dass das Gras blüht und Pollen in die Luft abgibt. Beim Mähen schützen Pollenmaske und Schutzbrille vor Augentränen und Atemnot. Die Deutsche Lungenstiftung e.V. (DLS) rät Hobbygärtnern mit Asthma aber, bei Mäharbeiten besser Familie und Freunde um Hilfe zu bitten.

Blütenzauber ohne Pollen

Neben einem gemähten Rasen ist es wichtig, dass in Gärten von Asthmatikern die richtigen Blumen blühen. Mohn, Pfingstrose, Wacholder – ihr Blütenzauber reizt Hobbygärtner. Bei Patienten mit allergischem Asthma führen diese Pflanzen jedoch zu Atemnot, da sie viele Pollen bilden. Die DLS empfiehlt Asthmatikern stattdessen Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Orchideen, und Sonnenblumen anzupflanzen, die sehr wenig bis gar keine Pollen bilden.

Mehr Bienen, mehr Weiblichkeit, weniger Duft

Die Sonnenblume braucht Bienen, um sich zu vermehren. Von Bienen bestäubte Blüten setzen im Allgemeinen weniger Pollen frei als durch den Wind bestäubte Blüten, die Unmengen von Pollen in die Luft schleudern. Die windbestäubte Birke gehört deshalb auf keinen Fall in den Garten von Allergikern. Allerdings sind auch von Bienen bestäubte Blumen nicht immer ungefährlich, da einige mit extremen Düften auf sich aufmerksam machen. Die abgesonderten Lockstoffe können ebenfalls Asthma auslösen. Achtung auch bei rein männlichen Pflanzen. So genannte zweihäusige Pflanzen wie die Salweide („Palmkätzchen“) tragen entweder nur weibliche oder nur männliche Blüten. Die männlichen Blüten produzieren Pollen, die weiblichen Blüten fangen sie ab und reinigen so die Luft. Deshalb sollten Asthmatiker sich bei zweihäusigen Pflanzen immer für die weibliche Variante entscheiden.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de