Das große Blühen


Den Frühling genießen trotz Pollenflug
Das große Blühen
iStockphoto

Der Frühling beginnt langsam aber endlich und damit auch das Leiden der Pollenallergiker: Kaum werden die Temperaturen milder und das erste zarte Grün lässt sich blicken, schon jucken die Augen und die Nase läuft. Zu allem Übel beschert uns die Klimaerwärmung auch noch längere und stärkere Pollenflugzeiten. Die Belastung mit Baum- und Gräserpollen hat in unseren Breiten aufgrund der Klimaerwärmung in den vergangenen sechs Jahren nachweislich zugenommen – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle italienische Studie. Heuschnupfengeplagte müssen daher mit länger andauernden Beschwerden rechnen. Doch dagegen können Betroffene sich wappnen.

Wer unter einer Allergie leidet, sollte die auslösenden Stoffe soweit wie möglich meiden. Für Pollenallergiker bedeutet das:

  • Jeden Abend die Haare waschen, um die Pollen nicht mit ins Bett zu nehmen.
  • Kleider abends nicht im Schlafzimmer ausziehen oder liegen lassen.
  • Bei geschlossenem Fenster schlafen.
  • Nur kurz lüften: In der Stadt morgens, auf dem Land abends. Wäsche nicht im Freien trocknen.
  • An sonnigen, windigen Tagen möglichst wenig im Freien aufhalten, vor allem nicht in der Nähe von Wiesen und Feldern.
  • Auto mit Partikelfilter ausstatten.

Immer mehr Menschen reagieren allergisch

Betroffene, die wissen, dass sie auf Frühblüher reagieren, können versuchen, ihre allergische Bereitschaft mit einem verschreibungspflichtigen Nasenspray zu mindern, indem sie dieses vorbeugend für eine Dauer von etwa zwei bis vier Wochen vor dem Pollenflug einsetzen. Es stehen auch Antihistaminika und kortisonhaltige Nasensprays zur Verfügung, um die akuten Beschwerden zu lindern. 

Sind die Krankheitssymptome in diesem Jahr besonders ausgeprägt, kann dann im Herbst auch über eine Hyposensibilisierung nachgedacht werden. Das ist die einzige Methode, um eine Allergie nicht nur symptomatisch sondern ursächlich zu behandeln. Ihre Wirksamkeit gegen Pollenallergie ist nachgewiesen (apotheken.de berichtete).

Fachärztliche Behandlung kann Etagenwechsel verhindern

Unbehandelte Allergien bergen das Risiko eines Etagenwechsels: „Bei einer Pollenallergie kann sich die Allergie von den oberen auf die auf die unteren Atemwege ausbreiten – fast jeder dritte unbehandelte Polenallergiker entwickelt dann ein allergisches Asthma", warnt Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. „Trotz dieses Risikos eines Etagenwechsels mit Ausbildung eines allergischen Asthmas lässt sich aber nur etwa jeder Vierte von den rund 20 Millionen Deutschen, die unter Heuschnupfen leiden, von einem Facharzt behandeln. Und nur jeder zehnte Heuschnupfenpatient erhält eine Hyposensibilisierung.“

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de