HPV-Impfung: Sicher und wirksam


Erneut bestätigt
HPV-Impfung: Sicher und wirksam
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Impfungen werden nicht „einfach so“ empfohlen. Ihre Wirkung und vor allem ihre Sicherheit wird in Studien geprüft. Zwei neue große Studien haben für die HPV-Impfung nun erneut bestätigt: Die Impfung hat wenig Nebenwirkungen und schützt zuverlässig.

Tumore durch Ansteckung mit Viren

Humane Papillomaviren – kurz HPV – sind eine Gruppe von Viren, die teilweise Krebs auslösen können. Die gefährlichen Typen werden vor allem beim Sex übertragen und infizieren dabei die Schleimhäute. Aus der Infektion kann sich dann Jahre später Krebs entwickeln, etwa Gebärmutterhalskrebs oder Tumore am Anus, dem Penis oder im Rachen. Die Impfung gegen HPV verhindert solche Infektionen – und damit, so die Hoffnung, auch den Krebs.

Nutzen und Risiken

Zwei große Studien haben nun erneut untersucht, wie gut die Impfung ist. Dabei interessierte die Forschenden: Wie wahrscheinlich verhindert die Impfung Krebs? Und wie wahrscheinlich sind schwere Nebenwirkungen durch die Impfung? In der ersten Studie wurden Daten von rund 157 000 Menschen ausgewertet, in der zweiten sogar von über 132 Millionen Menschen.

80 % weniger Krebs

Alle Impfstoffe zeigten einen guten Schutz vor einer Infektion mit den HPV-Typen, die im Impfstoff enthalten waren. In der zweiten Studie zeigte sich zudem: Wurden Mädchen unter 16 geimpft, hatten sie in den folgenden 10 bis 14 Jahren ein um 80 % niedrigeres Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. 

Impfempfehlung sinnvoll

Auch bei den Nebenwirkungen zeigten die Studien erfreuliche Ergebnisse. Nach einer Impfung traten vor allem harmlose Impfreaktionen wie Rötungen und Schwellungen an der Impfstelle auf. Das Fazit der Studien lautet damit: Die Impfempfehlung für alle Kinder zwischen 9 und 14 Jahren ist nach wie vor sinnvoll. 

Quelle: Kinderärzte im Netz 

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