Hörgeräte im Alter


Schutz vor Einsamkeit?
Ein älterer Mann setzt ein Hörgerät ein.
mauritius images / BSIP / Chassenet
Hörgeräte helfen gegen Einsamkeit

Im Alter hört man schlechter – mit sozialen Folgen. Denn wer nicht mehr gut an Gesprächen teilhaben kann, verliert leicht den Anschluss zum Umfeld.  Können Hörgeräte helfen?

Hörstörungen fördern Isolation

Bei den meisten Menschen lässt das Gehör mit dem Alter nach. Bei starken Hörstörungen fällt die Kommunikation mit den Mitmenschen schwer, besonders in lauteren Umgebungen wie einem Restaurant. Als Folge nehmen viele Ältere am Gespräch nicht mehr richtig Teil. Das Knüpfen neuer und das Halten alter Kontakte fällt so zunehmend schwer. Im schlimmsten Fall drohen soziale Isolation oder psychische Erkrankungen. 

1.000 Senior*innen untersucht

Forschende haben nun untersucht, ob Hörgeräte die Einsamkeit und Isolation unter alten Menschen verringern. Dazu wurden knapp 1.000 Senior*innen mit einer erheblichen Hörminderung aus den USA untersucht. Eine Gruppe erhielt fachärztliche Betreuung und, falls notwendig, ein Hörgerät. Die zweite Gruppe bekam nur eine Gesundheitsberatung. Die Senior*innen wurden durch einen Fragebogen zur Einsamkeit befragt. Zusätzlich wurde das soziale Netzwerk der Senior*innen erfasst. 

Weniger Einsamkeit durch Hörgerät

Nach 3 Jahren zeigte sich: Die Hörgeräte-Gruppe fühlte sich weniger einsam als vorher. Bei der Gruppe ohne Hörgeräte nahm die Einsamkeit dagegen zu. Das soziale Netz ist bei beiden Gruppen kleiner geworden – was bei einem Durchschnittsalter der Teilnehmenden von über 75-Jahren nicht verwunderlich ist. In der Hörgerätegruppe ist das soziale Netz allerdings spürbar weniger geschrumpft. Insgesamt ziehen die Forscher*innen ein klares Fazit: Die Versorgung mit Hörgeräten kann die soziale Isolation von Senior*innen vermindern. Für ältere Menschen mit Hörminderung besteht daher der Ratschlag, sich möglichst frühzeitig fachärztlich beraten zu lassen, ob und wann ein Hörgerät sinnvoll ist. 

Quelle: Ärzteblatt

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

Was tun bei Hämorrhoiden?

Was tun bei Hämorrhoiden?

Probleme mit der Kehrseite

Hämorrhoiden sind weit verbreitet – und trotzdem spricht kaum jemand darüber. Dabei hat fast jeder E ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de