Krätzmilbe bei Kindern


Ganze Familie mitbehandeln
Krätzmilbe bei Kindern

Gemeinsam spielen, kuscheln und toben – kleine Kinder stecken gern mal ihre Köpfe zusammen. Dabei infizieren sie sich leicht mit einem hartnäckigen Parasiten: der Krätzmilbe. Das Spinnentier verursacht einen stark juckenden Hautausschlag.

Im Winter, wenn die Menschen näher zusammenrücken, häufen sich in Gemeinschaftseinrichtungen wieder die Fälle von Krätze (Scabies). Das betrifft auch Klein- und Vorschulkinder in Kindestagesstätten und Kindergärten. Auslöser ist ein 0,3–0,5 mm großes Spinnentier, die Krätzmilbe. Die weiblichen Tiere bohren Gänge in die Haut und legen dort ihre Eier ab. Dabei entsteht ein stark juckender Hautausschlag. „Innerhalb von etwa fünf bis zehn Minuten wandert eine Krätzmilbe von einem Menschen auf den anderen, z. B. beim Kuscheln, Händehalten oder beim gemeinsamen Schlafen in einem Bett“, warnt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, ehemaliger Generalsekretär der „Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V.“ (DAKJ).

Krätzmilbe verursacht juckende Pusteln

„Skabies macht sich durch rotbraune Pusteln und Knoten bemerkbar, die vor allem nachts stark jucken“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt aus Zwickau. Bei Säuglinge zeigt sich der Ausschlag vor allem an Kopf, Gesicht und Handflächen. Größere Kinder entwickeln die juckenden Knötchen an Finger, Zehen, Füßen, Achseln, Leisten und der Genitalregion. Von der Ansteckung bis zu den ersten Anzeichen vergehen zwei bis fünf Wochen.

Scabies erfordert eine konsequente Therapie

Die Therapie wird zur Herausforderung, denn es gilt, jeden Quadratzentimeter Haut mit einer wirkstoffhaltigen Salbe zu bearbeiten. „Denken Sie an die Haut unter den Nägeln, die Fingerspitzen und die  Zwischenräume, denn dort halten sich die Spinnentiere besonders gern auf“, rät Prof. Nentwich. Zusätzlich empfiehlt er, die Fingernägel sehr kurz zu halten und gut zu säubern. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr unterzieht sich am besten die ganze Familie der Behandlung.

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Ständig Infekte beim Kita-Kind …
Ständig Infekte beim Kita-Kind …

Wie viele sind normal?

Ein bisschen nervig ist es schon: Kaum kommt das Kind in die Kita, geht es los mit den Infekten. Doch wie viele Infekte sind normal – und kann man etwas dagegen tun?   mehr

Rauchen verschlimmert Basedow
Rauchen verschlimmert Basedow

Weg mit der Fluppe!

Menschen mit einem Morbus Basedow müssen im Alltag auf einige Dinge achten. Dazu gehört, mit dem Rauchen aufzuhören – denn Nikotin verschlimmert die Erkrankung. Das gilt besonders für die Augenbeteiligung.   mehr

Menstruationstasse statt Tampons?
Menstruationstasse statt Tampons?

Weniger Kosten, weniger Müll

Menstruationstassen sind praktisch: Sie bieten den gleichen Schutz wie Binden oder Tampons, verursachen weniger Müll und sind auch noch billiger als herkömmliche Hygieneprodukte. Doch wie sieht es mit der medizinischen Sicherheit aus?   mehr

Ingwer für das Immunsystem
Ingwer für das Immunsystem

Stimulation der weißen Blutkörperchen

Ob in Getränken oder Speisen: Ingwer hat sich in der deutschen Küche einen festen Platz erobert. Die scharfe Knolle schmeckt aber nicht nur, sondern leistet auch als Heilpflanze gute Dienste – etwa indem sie das Immunsystem anregt.   mehr

Ist Low Carb besser als andere Diäten?
Ist Low Carb besser als andere Diäten?

Blick in Studien

Low-Carb-Diäten basieren auf dem Prinzip, möglichst wenig Kohlenhydrate zu essen. Mit dieser Methode lässt sich ziemlich sicher Gewicht reduzieren. Fraglich ist aber, ob Low Carb besser funktioniert als andere Diäten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im April

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de