Hautpflege für Senioren


Trockene, sensible Haut verwöhnen
Hautpflege für Senioren

Zu jedem Alter gehört ein typisches Hautbild. Die reife Haut lässt sich mit den Worten trocken und sensibel umschreiben. Als ideale Ergänzung erweist sich eine reichhaltige, aber milde Hautpflege. Sie ist für Senioren am besten verträglich.

Im Alter durchläuft die Haut weitreichende Veränderungen. Sie wird dünner und verliert an Spannkraft. Ihr pH-Wert steigt und mit ihm die Anfälligkeit für eindringende Keime. Zugleich lockert sich die Hornhautbarriere in der Oberhaut und Nervenzellen dringen in die äußerste Hautschicht ein. Das macht die Haut empfindlicher und steigert die Neigung zu Juckreiz. Da der Körper weniger Immunzellen bildet, kommt es häufiger zu Gürtelrose, Herpes oder Hautallergien. Vor allem aber nimmt die Fettproduktion ab, was zu einer erhöhten Trockenheit führt.

Milde Reinigungssubstanzen verwenden

Klassische Seifen eignen sich nicht für die reife Haut. Mit ihren alkalischen Eigenschaften entziehen sie Feuchtigkeit und zerstören den Säureschutzmantel. Besser geeignet sind Creme- oder Babyseifen mit rückfettenden Tensiden sowie pH-neutrale Syndets. Beim Haarewaschen haben sich milde Babyshampoos bewährt, zum Baden Badeöle. Gleichgültig auf welchen Artikel die Wahl fällt, bei der Anwendung ist Sparsamkeit gefragt. Denn ein zu viel an Reinigungsmittel trocknet die Haut aus.

Öle und Urea für die Hautpflege im Alter

Die Hautpflege richtet sich nach der Tageszeit. Zur Nachtpflege eignen sich W/O-Emulsionen, bei denen der fetthaltige Anteil überwiegt. Morgens kommen Tagescremes vom O/W-Typ zum Einsatz. Sie ziehen rasch ein, weil ihre Basis aus wässrigen Elementen besteht. Idealerweise enthalten sie einen UV-Schutz, da im Alter die Neigung zu Sonnenbrand und Pigmentflecken zunimmt. Für die Körperpflege verwenden Senioren am besten Körperöle. Sie umhüllen den ganzen Körper wie ein wasserabweisender Mantel und schützen ihn so vor Feuchtigkeitsverlust. Präparate mit Urea speichern die Feuchtigkeit in der Haut. Gegen Juckreiz helfen Cremes mit hautähnlichen Lipiden.

Quelle: Apothekerkammer Niedersachsen

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de