Wegen Alkohol in die Notaufnahme


Im Sommer besonders viele Patienten
Wegen Alkohol in die Notaufnahme

Die Zahl alkoholisierter Patienten in der Notaufnahme steigt. Doch nicht nur feiernde Jugendliche gehören zu der meist behandelten Patientengruppe in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Universitätsklinikums Jena (UKJ).

Während die Jenaer Mediziner 2010 insgesamt 580 Patienten alkoholbedingt aufgenommen hatten, waren es im folgenden Jahr bereits 632. Etwa zwei bis drei Patienten in der Woche weisen einen deutlich überhöhten Promillewert auf – also ab zwei Promille. „Wer bei diesen Patienten ausschließlich an Jugendliche nach einer langen Partynacht denkt, liegt falsch“, meint Dr. Steffen Herdtle, Oberarzt an der ZNA des UKJ. Menschen über 50 werden ebenso oft wegen zuviel Alkohol in die ZNA aufgenommen. Dies zeigt die Jenaer Studie, bei der Notfallmediziner die Patientendaten aus den Jahren 2010 und 2011 analysiert hatten.

Zuviel Alkohol vor allem abends und am Wochenende

Besonders viele alkoholisierte Menschen werden nachts zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens versorgt, ungefähr die Hälfte von ihnen zwischen Freitag und Sonntag. Auch in den Sommermonaten übergehen viele Menschen ihre Grenzen. „Vor allem an Tagen mit besonderen Ereignissen oder an Feiertagen wie am Männer- beziehungsweise Vatertag werden mehr Patienten als sonst aufgrund ihres Alkoholkonsums in der Notfallaufnahme behandelt“, berichtet Dr. Herdtle.

Beratungs-und Therapieangebote für Betroffene

Wer Hilfe benötigt, um seinen Alkoholkonsum wieder auf ein gesundes Maß zu reduzieren, findet bei folgenden Organisationen und Institutionen eine kompetente Anlaufstelle – auch Angehörige und Freunde von Betroffenen in der Alkoholabhängigkeit:

UKJ

Pollenflugkalender

Vorhersage für Neubrandenburg

News

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber

Notfälle A-Z

Notfälle A-Z

Ein Sturz von der Leiter, ein Nervenzusammenbruch oder gar ein plötzlicher Herzinfarkt – Erste Hilfe zu leisten, ist nicht nur Aufgabe professioneller Sanitäter, sondern eines jeden Bürgers. Das ist sogar gesetzlich festgelegt: „Unterlassene Hilfeleistung“ kann mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden. Und sich in Erster Hilfe auszukennen, kann lebensrettend sein. Die Überlebensrate nach einem Herzstillstand verdoppelt sich, wenn Laien gleich mit der Wiederbelebung beginnen. In diesem Kapitel erfahren Sie alles, um in lebensbedrohlichen Situationen optimal Hilfe zu leisten.

Mehr erfahren
Linden-Apotheke
Inhaberin Aliona Tsiple
Telefon 0395/5 44 25 81
Fax 0395/5 44 25 51
E-Mail lindenapo.nb@t-online.de